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17.10.1716:48:17

Die Geschichte des Hemdes

Die Geschichte des Hemdes 01
Die Geschichte des Hemdes 02
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Die Geschichte des Hemdes 10
  • Historie

  • Entstanden ist das Hemd aus dem Bestreben, den Oberkörper ganz zu bedecken. Bereits gegen 925 v. Chr. trugen die Hebräer ein bis auf den Boden reichendes, weißes Hemd aus Leinen.
  • Bei den Völkern des Abendlandes wurde das Hemd als Unter-, oder auch als Oberkleid für beide Geschlechter verwendet. Seit dem 16. Jahrhundert ist es in der heutigen Weise bekannt und wird als Tagesgewand gebraucht.
  • Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert war der angeknöpfte hohe Stehkragen „Vatermörder” zur formellen Kleidung üblich. Die durchgehende Knopfleiste wurde beim Hemd um 1900 eingeführt (Patent seit 1871), sodass das Hemd nicht mehr über den Kopf gezogen werden musste.
  • Die Abendhemden besaßen zwei Leisten Knopflöcher. Man kaufte die zugehörigen Hemdknöpfe extra und knöpfte sie in das Hemd ein - ähnlich wie Manschettenknöpfe an den Ärmelmanschetten.
  • Diese Hemdknöpfe bestanden üblicherweise aus Silber mit Halbedelsteinbesatz oder Perlmutteinlage. Die Knöpfe des Herrenhemds wurden und werden stets links auf rechts geknöpft.Dies unterscheidet bis heute das Herrenhemd von einer Bluse.
  • Materialien

  • Das klassische, vom Altertum bis ins 19. Jahrhundert übliche Material war Leinen.
  • Als im Zuge der Industriellen Revolution Baumwolle billiger als Leinen wurde, setzte sich diese immer mehr durch.
  • Im 20. Jahrhundert kamen Seide und Kunstfasern hinzu. Spezielle chemische Ausrüstungen der Baumwolle führten zu pflegeleichten, bügelleichten bis hin zu bügelfreien Hemdstoffen.
  • Besonders hochwertige Hemden bestehen aus Sea-Island-Baumwolle mit zweifadigem Vollzwirngewebe („two ply”), herausnehmbaren Kragenstäbchen (Messing statt Kunststoff), eingestickten Initialen (Monogramm) und echten Perlmuttknöpfen.
  • Hemdfarben

  • Lange Zeit galt das reinweiße Hemd als Statussymbol des Herrn, da es anzeigte, dass sich sein Träger nicht mit körperlich anstrengender oder gar schmutziger Arbeit befasste und er sich täglich ein frisch gewaschenes Hemd leisten konnte.
  • Zum Schutz der Ärmel insbesondere bei Schreibarbeiten mit der Feder oder später dem Füllfederhalter wurden früher im Büro Ärmelschoner getragen, die über die Hemdärmel gezogen wurden.
  • Ärmelhalter sind heute - außer für Film- und Theaterproduktionen - nicht mehr gebräuchlich genau so wie verstellbare Gummibänder, die die Ärmel am Oberarm halten und so für die richtige Ärmellänge sorgen sollten.
  • Erst im 20. Jahrhundert konnten sich farbige Hemden (zumeist in blauen Tönen) und gestreifte Hemden (Nadel-, Kreide-, Hairlinestreifen) durchsetzen. Hier gilt, je breiter der Streif, desto legerer der Anlass, zu dem das Oberhemd getragen wird.
  • Heute ist fast alles erlaubt und wird auch so getragen. Ein Maßhemd wird in der modernen Zeit nur mehr nach dem perfekten Schnitt, der Stoffqualität und in der Gesamtheit des getragenen Ensembles beurteilt.
  • Das Masshemd heute

  • Das Maßhemd, wird bei uns ausschließlich von Hand vermessen und aufgrund der Kundenmaße analog dem Maßanzug geschneidert.
  • Theoretisch gibt es auch die Möglichkeit, vorkonfektionierten Hemden individuelle Kragen- und Ärmellängen zu schneidern sowie eine etwaige Erweiterung um eine Brusttasche. Die Ärmellänge misst sich ausgehend von der Wirbelsäulenmitte über die Schulter, den Arm bis zur Hand.
  • Der Ärmel darf nicht zu knapp sein; Manschetten sollen ein wenig aus dem Anzugärmel herausschauen. In unserem Hause besteht selbstverständlich die Möglichkeit den Kragen und die Manschetten zu tauschen. Der Kunde erhält den dafür erforderlichen Stoff unter Hinweis auf die erforderliche Pflege nach Hause mit.
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